Criteria for Raising Quality for European Educational Media (CRAIQ-EUmedia)

Erasmus+ Kleinere Partnerschaften
2021-2-AT01-KA210ADU-000050773
Projektbeginn: 01.05.2022
Projektende: 31.12.2023

Projektkonsortium
  • European Society for Education and Communication (Koordinator) – AT
  • Bitviser – NL
  • ERCI, Educational, Research & Consultancy Institute LTD – CY
  • Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien e.V. – DE
  • Projactive Consulting Kft. – HU
  • Hellenic Political Science Association – GR
  • EdUman – Izobraževalni management, Marko Ivanisin, s.p. – SI
  • itw – Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH – DE
Hintergrund

Die Europäische Gesellschaft stand und steht vor permanenten Transformationsprozessen: Neben den beständigen Krisen, die eine Weiterentwicklung der Europäischen Union, Idee und Institutionen auslöst, hat vor allem die Digitalisierung aller Lebensbereiche massiven Einfluss auf die Welt, in der wir leben.
Bildung und Medien sind dabei zentrale Sozialisationsmechanismen, um sich darin zu orientieren, wie auch an der Gesellschaft teilhaben zu können. Der technologische Wandel bietet hierbei viele Möglichkeiten, die sowohl Chance als auch Risiko sein können. Dies betrifft auch und zunehmend die Bildung, wie Veränderungen von Schule, Berufsbildung und Erwachsenenbildung in Pandemiezeiten eindrücklich gezeigt haben.
Vor dem Hintergrund, dass neue Konkurrenz zu den klassischen Bildungsmedien entsteht, sollte im Projekt CRAIQ-EUmedia (Criteria for Raising Quality for European Educational Media) der bestehende Bestand an Qualitätskriterien (Auszeichnungskriterien des Erasmus EuroMedia Awards) auf den Prüfstand gestellt werden, um den Ansprüchen dieser Transformationsprozesse gerecht zu werden.

Zielsetzungen

Das Projekt hatte das zentrale Ziel basierend auf den existierenden Bewertungskriterien und Kategorien des Erasmus EuroMedia Awards
(Schwesternpreis zum Comenius EduMedia Award) Qualitätskriterien zu schaffen, um Entwicklung und Impact von Bildungsmedien, welche die
Europäische Idee fördern, zu unterstützen.
Diese Weiterentwicklung stand vor einem doppelten Hintergrund, einerseits um den Veränderungen eines sich aus Krisen beständig neu erfindenden Europas gerecht zu werden, andererseits um auch ein Generationswechsel in der Gruppe rund um die beiden genannten Preise zu befördern, um zu neuen Perspektiven und Ansprüchen zu passen.
Basis dieses Wandels sollten dabei die neuesten Erkenntnisse aus den Medien- sowie den Bildungswissenschaften sein, sowie der Erfahrungsschatz, der aus mehr als 25 Jahren Auszeichnungspraxis stammt.
Durch das Feedback der Evaluation des Antrags wurde zudem die Dimension rund um die Verbreitung der Bildungsinhalte ergänzt, dies betriffts
einerseits die Aktivierung der Lernenden ihr Wissen zu teilen, andererseits in die digitalen Medien integrierte Funktionen

Durchführung

In der Konzeption des Projekts wurde ein linearer Prozess konzipiert. Basierend auf den existierenden Kriterien des Preises sollte durch Desk Research [IO1] der aktuelle Stand von Forschung sowie der Erfahrungsschatz aus mehr als 25 Jahren Auszeichnungspraxis integriert werden, im Folgeschritt sollten diese neu formulierten Qualitätsindikatoren durch Fallbeispiele und Fokusgruppen getestet [IO2] und schlussendlich durch MultiplikatorenVeranstaltungen verbreitet werden [IO3].
Doch durch die intensive Befassung mit der Materie sowie auch Herausforderungen personeller Natur kam es zu Veränderungen. Es stellte sich heraus, dass das Instrumentarium, welches für IO2 und IO3 geschaffen wurde, selbst ein sehr gutes Bildungsmedium war, um den Ansprüchen der Diskussion und Verbreitung der Europäischen Idee gerecht zu werden. Gleichzeitig entwickelte sich die Projekt-Partnerschaft auch auseinander, während die erfahrene Generation zur Sicherung der Bildungsmediumspraxis durch den Award-Praxis tendierte, war für jüngere Mitglieder vor allem die Auseinandersetzung und Diskussion des Neuen von Interesse.
Um dem gerecht zu werden, wurden Anstrengungen unternommen [IO4], um die Projektergebnisse auch an neue Partner weiterzugeben.

Ergebnisse

Die zentralen Ergebnisse, zumindest nach gegenwärtigem Stand, liegen darin die Erasmus EuroMedia Award Praxis als Teil des Comenius EduMedia
Awards in bestehender Form beizubehalten bzw. durch ein Folgeprojekt (koordiniert von der GPI) in den Bereich Nachhaltigkeit zu erweitern.
Die Event-Methodik des sogenannten Think & Drinks, welches von der koordinierenden Einrichtung ESEC entwickelt wurde, steht nun Pate für eine
Veranstaltungsreihe, um mit der interessierten Öffentlichkeit in Austausch zu gehen, um Europäische Themenfelder zu debattieren und Expertenwissen mit Alltagswissen zur Etablierung robuster sozialer Praxis zu verbinden.
Dieser hohe, aber auch abstrakte Anspruch, wird nun vor allem dazu verwendet um mit neuen Partnern Evaluierung von Zwischenergebnissen sowie auch Ideenfindung anzustoßen.
Das theoretische Kernergebnis des Projekts, welche eine Neuordnung von Kriterien und Kategorien anhand der Dimensionen Content, People &
Technology vorsieht, steht als erkenntnistheoretische Rahmung für neue Vorhaben vor allem im Schnittfeld digitaler Infrastrukturen, medialer Inhalte und Kompetenzmuster (Dekonstruktion des Bildungsmedienbegriffs) im Einsatz.

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